Reisebericht Zauberhaftes Flandern

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Flandern

Nachdem alle Gäste am Opernhaus eingetroffen waren, fuhr der Bus pünktlich um 07.00 Uhr ab Richtung Antwerpen.

Antwerpen hat 507 000 Einwohner und hat den zweitgrößten Hafen Europas. Der Hafen war im 2.Weltkrieg kaum zerstört aber die Gebäude der Stadt waren stark beschädigt. Viele Häuser sind im alten Stil wieder aufgebaut. Der Stadtrundgang führte auf den Rathausmarkt, vorbei an vielen schönen Kaufmann Häusern, mit herrlichen Treppengiebeln. In der Liebfrauen Kathedrale sind bekannte Gemälde von Peter Paul Rubens zu sehen.

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Gent. Gent hat 250 000 Einwohner und die größte Universität Belgiens. Die Stadtsilhouette wird durch drei Türme bestimmt: der Büchterturm, der Niklas Kirche und die St. Baafs-Kathedrale. In der St. Baafs-Kathedrale befindet sich der von Jan van Eyck geschaffene, Genter Altar. Dieser Altar war von den Nazis gestohlen und wurde nach dem 2.Weltkrieg von den Amerikanern in einem Salzstollen bei Salzburg gefunden und wieder nach Gent zurück gebracht.

Weiter ging die Fahrt nach Brügge. Brügge hat 120 000 Einwohner. Mit den vielen Grachten und den vielen Patrizierhäusern ist sie eine der schönsten Städte. Der Stadtrundgang führte durch die Altstadt mit großen Kirchen, Museen und wunderschönen Häusern. In der Brügger Liebfrauen Kirche kann man die Brügger Madonna von Michelangelo sehen. Sie war eigentlich für den Dom in Siena bestimmt, aber Michelangelo verkauft sie an Brügger Kaufleute.

Natürlich durfte auch die Besichtigung der Brauerei „De Halve Maan“, mit Bierverkostung nicht fehlen. Am Nachmittag konnte man bei einer Bootsfahrt durch die Rijen noch einmal die schönen Fassaden und Gebäude von der Wasserseite sehen.

Das letzte Ziel der Reise, war Brüssel. Die Stadtrundfahrt begann am Atomium. Das Atomium wurde 1958 zur EPO, der 1. Weltausstellung nach dem 2.Weltkrieg gebaut. Ein Symbol für das Atomzeitalter. Die Fahrt führte an dem Königspalast und den königlichen Gärten ins Stadtzentrum. Weiter ging es ins Europaviertel, mit dem Justus-Lipsius Gebäude, in dem heute das Europa Parlament und die Europäische Union ihren Sitz haben. Ein kleiner Stadtrundgang führte durch eine schöne, alte Passage auf den Grand Place, mit dem gotischen Rathaus und den reich verzierten Zunfthäusern. Weiter durch eine schmale Gasse kamen wir zum bekannten „Manneke Pis“. In Brüssel darf der Besuch einer Chocolaterie nicht fehlen. Hier wurde die Herstellung von Pralinen gezeigt und natürlich konnte man auch probieren.       

Eine schöne Kurzreise war zu Ende.

Heida Pankau

03.10. - 07.10.2014

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