Reisebericht Uckermark -

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Wunderschöne Tage in der Toskana des Nordens

Pünktlich um 8.00 Uhr fuhr der Bus aus Kiel...

05.10. - 08.10.2016

Reisebericht

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mit der KN Reisegruppe. Ein erster Halt mit Frühstück in Gudow. Mittags wurde die Flößerstadt Lychen erreicht. Leider musste die geplante Floßfahrt aufgrund des Regenwetters in eine Kutschfahrt durch den Luftkurort geändert werden. So wurde die sehenswerte Stadt erkundet. Weiter ging es dann zu unserem Zielort, Templin. Das gemeinsame Abendessen im Hotel ließ den 1. Tag ausklingen.

Am 2. Tag ging es dann mit dem örtlichen Reiseleiter „Manni“ und unserem netten Busfahrer durch die wunderschöne Uckermark-Landschaft. Erster Halt in Joachimsthal am Kaiserbahnhof. Er wurde 1898 eröffnet und vom letzten deutschen Kaiser Wilhlem II genutzt und in Auftrag gegeben. Bequem wollte er zum Jagdhaus Hubertusstock gelangen. Heute wird der Kaiserpavilion für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt. Weiter ging es zum Schiffshebewerk Niederfinow. Da staunte die Kieler Reisegruppe, ein Fahrstuhl für Schiffe. Seit 80 Jahren ist das Hebewerk in Betrieb, nun aber zu klein geworden für die Schifffahrt, das Neue aber schon fast fertig, gleich nebenan. Das „ Alte „ wird dann als Museum genutzt. Weiter ging es durch die eindrucksvolle Kulturlandschaft der Schorfheide. Boitzenburg, das letzte Ziel für diesen Tag. Die Burg, der Jahrhundertlange Stammsitz der Familie von Arnim. Im 2. Weltkrieg wurden sie enteignet. Das Schlossensemble und der dazu gehörende Marstall sind sehr sehenswert, saniert und heute kann dort sehr fürstlich übernachtet werden. Zurück durch die Dörfer nach Templin. Ein erlebnisreicher Tag.
Der 3. Tag, mit dem Programm – Rundfahrt durch die Mecklenburgische Seenplatte. Erste Besichtigung: Das Schloss Rheinsberg und ein Rundgang durch den Schlosspark, bei Sonnenschein. Kurt Tucholsky hat es mit seinem „Ein Bilderbuch für Verliebte“ bekannt gemacht. Nach diesen Eindrücken ging es in die Stadt an der Müritz, Waren. Hier hatte die Gruppe Freizeit für individuelle Erkundigungen der Hafenstadt. Zurück dann durch Röbel und Neustrelitz, und immer wieder sehenswerte Dörfer, die nach der Wende in neuem Glanz erstrahlen. In Templin angekommen, zeigte uns „Manni“ noch das Wohnhaus, in der unsere Kanzlerin, Frau Merkel, groß geworden ist  und die Schule, in der sie  Abitur gemacht hat. Ein wieder sehr ereignisreicher Tag.
Am 4. Tag dann leider schon die Heimreise. Nach dem Frühstück aber noch die Besichtigung der Glashütte in dem Dorf Annenwalde. Dieses Dorf hat sich aus eigener Kraft nach der Wende zu einem Künstlerdorf entwickelt.
Mit vielen Eindrücken stieg die Gruppe am Nachmittag vor dem Opernhaus aus dem Bus. Dem Fahrer – Herrn Sörensen – dankte sie für eine gute Fahrt und alle waren sich einig, diese 4 Tage haben uns gefallen. 

Elke Wuttke