Reisebericht Radreise

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im Havelland und im Spreewald

Mit dem eigenen Fahrrad im Fahrradanhänger...

03.06. - 08.06.2016

Reisebericht

...am Bus macht sich eine KN Leserreisen – Radgruppe morgens um 7.00 Uhr auf den Weg nach Potsdam. Bei Ankunft werden wir schon von der örtlichen Rad-Reiseleitung,  Barbara,  in Empfang genommen, steigen auf unsere Räder und los geht es über die Glienicker Brücke in Richtung Kleinmachnow – unserem Standort für die geplante Radwanderung. Wir radeln entlang dem Wannsee, der Pfaueninsel und vorbei an der Villa der Wannseekonferenz im Jahr 1942. Nach 18 km erreichen wir unser Hotel, der Bus mit den Rädern und Gepäck ist bereits vor Ort. Nach einem guten Abendessen, einem Spaziergang am Havelkanal sinkt die Gruppe müde in die Betten.

Sonnabend: Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es mit den Rädern noch einmal nach Potsdam, entlang am Teltowkanal. Alle Sehenswürdigkeiten dieser herrlichen Stadt erradelt die Gruppe: das sogenannte Holländische Viertel, vorbei am „Neuen Garten“ zum Schloss Cecilienhof, durch die Russische Kolonie Alexandrowka und durch den Park Sanssouci bis zum Schloss und zum „Neuen Palais“. Dann geht es weiter nach Caputh, hier hilft eine Fähre beim Überqueren der Havel. Das erste Etappenziel ist nach 38 km erreicht. Von hier aus geht es mit dem Bus wieder ins Hotel.

Sonntag: Havelland Radtour Teil 1. Von Caput aus entlang des Schwielowsees über Ferch zum gemütlichen Inselstädtchen Werder. Hier lohnte sich der Mittagspausen - Bummel in der Altstadt. Bekannt ist Werder durch seinen traditionellen Obst- und Weinanbau. Den Obstwein verkostete die Gruppe, lecker. Weiter geht es mit dem Rad nach Paretz, sehr sehenswert ist hier das Schloss. Der Bus erwartete uns, die Räder wurden verladen und es gab noch eine Kaffeepause im Storchenhof Paretz, dessen Giebel ein Storchennest zierte, eine brütende Störchin ließ sich von uns nicht aus der Ruhe bringen. 35 km radeln, bei brütender Hitze und ein paar Regentropfen.

Montag: Der Bus brachte uns morgens wieder nach Paretz und Teil 2 der Tour begann. Noch kurz in die schöne Kirche geguckt und auf die Räder gestiegen. Auf dem Havelradweg bis Brandenburg geradelt. Unterwegs in Deetz wieder ein Schloss, noch in der Restaurationsphase. In Brandenburg dann den Dom besichtigt, ein wenig die Stadt erkundet und Pause in der Fußgängerzone bei großen Eisbechern, bevor es mit dem Bus wieder nach Kleinmachnow ging.  40 km geradelt bei herrlichem Sonnenwetter.

Dienstag:  Heute geht es in den Spreewald, mit dem Bus nach Lübben. Auf unseren Rädern geht es auf dem legendären Gurkenradweg dann weiter nach Lübbenau. Hier entwickelte sich der Gurkenanbau zum bedeutendsten Erwerbszweig. Gurken-Einlegereien und Konservierungsbetriebe der bekannten Spreewälder Gewürzgurken befinden sich hier im Umkreis. Vom Rad umsteigen auf einen Spreewaldkahn und so lernt die Gruppe den Spreewald auf seine ursprünglich Art kennen. Außerdem werden die Gewürzgurken unterschiedlichster Geschmackrichtungen und Schmalzbrote verkostet. Lecker – so die einhellige Meinung. Danach geht es weiter mit dem Rad über das ehemalige Fischerdorf Leipe, eine natürlich erhöhte Talsandinsel, sie ist umgeben von zwei Spreeläufen. Das Endziel ist Burg. Hier bestimmen etwa 300 natürliche Wasserläufe, sogenannte Fließe, weitläufige Wiesen, Felder und sehr gut erhaltene Bauerngehöfte das Ortsbild. Ja, und zum letzten Mal werden die Räder in den Busanhänger geladen und es geht zurück ins Hotel nach Kleinmachnow. 33 Rad-km waren es am letzten Tag. Beim Abendbrot waren sich alle einig – schade, schon vorbei die Tour. Sie war nicht anstrengend, in beschaulichem Tempo lernten wir die Landschaft und Sehenswürdigkeiten im Havelland und dem Spreewald kennen. Eine tolle Radwanderung,  die durch Barbara, unserer Radreiseleitung zu einem schönen Erlebnis wurde.

Mittwoch: In den Bus gestiegen, heute ohne zu radeln. Ohne Stau und bei sehr gut gefahrenen Km unseres Busfahrers Nicolai erreichen wir Kiel. Vor dem Opernhaus werden die Räder ausgeladen – alle sagen tschüss und freuen sich auf ein Treffen, um noch einmal das Erlebte zu besprechen und die Bilder zu zeigen.


Elke Wuttke