Reisebericht Madeira

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Blumeninsel im Atlantik

Ein Rundgang durch Funchal mit den verwinkelten Gassen und alten Palästen, führte zu der...

20.04. - 27.04.2016

Reisebericht

... Kathedrale mit einem schönen Vorplatz. Die Decke getäfelt mit Zedernholz, das Gestühl aus dem 14.Jahrhundert stammt aus Flandern. Vor der Kathedrale eine Fußgängerzone, gesäumt von lila blühenden Jacaranda Bäumen. Mercado des Lavradores, die Markthalle mit den schönen Fliesen verziert, bot ein großes Angebot an Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und natürlich Blumen.

Viele verschiedene Sorten und Blüten überraschten uns im Orchiedeengarten.

Die Fahrt in den Nordosten der Insel, führte zum Aussichtspunkt Garajau, mit einem schönen Panorama. Weiter ging es durch das Naturschutzgebiet Ribeiro Frico, durch Wälder mit Lorbeerbäume und Baumheide. In dem kleinen Ort Satana stehen kleine Häuser, deren Strohdächer bis auf den Boden gehen. In der Gegend von Santa Cruz wurde schon immer Zuckerrohr angebaut und es wird Sirup daraus hergestellt.

Besonders beeindruckend war der Besuch des Brandys Garden. Eine Fülle an tropischen und subtropischen Pflanzen findet man hier. Eine gepflegte Parkanlage mit einem schönen Herrenhaus der Familie Blandys. Auch der Botanische Garten zeigt die vielfältige Pflanzenwelt Madeiras.

Die Levadawanderung führte durch Eukalyptus und Pinienwälder. Am Weg blühten Callas und Agapantus. Von der höchsten Steilküste Europas 590m, hat man einen sagenhaften Ausblick. Der Fischerort Camara do Lobos liegt malerisch in einer Bucht. Hier hielt sich Winston Churchill schon auf. Weiter ging es über Ribeiro Bravo zum 1000m hohen Encumeada Pass. Immer wieder herabfallende Wasserkaskaden und das Gebirgspanorama waren beeindruckend.

Von der Anhöhe Pico dos Barcelos hat man einen Blick über Funchal, weiter ging die Panoramafahrt nach Eira do Serraldo im Nonnental. Vom Aussichtspunkt kann man in dem erloschenen Vulkan das Dorf Curraldas Feiras sehen. Das Dorf war im 16.Jahrhundert Zufluchtsstätte der Schwestern des Ordens Santa Clara.

Der Ort Monte mit der kleinen Kirche, ist ein Wallfahrtsort. In der Kirche ist der Sarkophag von Kaiser Karl dem 1. von Österreich, dem letzten Kaiser der Habsburger. Von Monte aus konnte man mit dem Korbschlitten den Berg hinab fahren.

Mit einer Weinprobe des Madeira Weines endete eine schöne Reise.


Heida Pankau