Reisebericht Malta

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Kreuzritter und arabisches Flair

Mandelbäume blühen. Gelb leuchtet Raps auf den Feldern. Artischockenpflanzen recken sich gen Himmel. Im Hintergrund glitzert das Meer in der Sonne. Die Teilnehmer der Leserreise „Malta – Kreuzritter und arabisches Flair“ tauschten im Februar für eine gute Woche winterliche Temperaturen gegen frühlingshaftes Mittelmeerklima ein. Gemeinsam erkundeten die Reisenden bei geführten Ausflügen die maltesischen Inseln Malta und Gozo.

18.02. - 25.02.2013

Reisebericht

Malta. Einen ersten Überblick über die Insel verschaffte sich die Lesergruppe der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung beim Ausflug in das erhöht gelegene Städtchen Mdina. Von einer Terrasse aus reichte die Aussicht bei klarem blauem Himmel bis zur Hauptstadt der Insel sowie zum „Basislager“ der Gruppe, der Hotelbucht St. Paul’s Bay. Die Überschaubarkeit der kleinen Mittelmeerinsel wurde deutlich – eine Eigenschaft, die das Erkunden des Eilands aufgrund stets kurzer Wege deutlich erleichterte. Nach dem Blick in die Ferne schauten die Reisenden in die Tiefe und stiegen in die Paulus Katakomben in der Stadt Rabat hinab.

Des Weiteren galt es, die Hauptstadt Valletta kennen zu lernen. In unterschiedlichsten Farben kleben dort kleine Erker an den sandfarbenen Fassaden. Steil fallen die schachbrettartig angeordneten schmalen Straßen zum Meer ab. Heiligenbilder hängen an jeder Straßenecke. Dicke Festungsmauern schützen die Stadt. Immer wieder bieten sich beim Rundgang schöne Ausblicke auf Nachbarstädte und Hafengebiete.

Auch die kleine Schwesterinsel Gozo fehlte nicht im Ausflugsprogramm. Die Calypso-Höhlen, eine mehr als 5000 Jahre alte Tempelanlage sowie die beschauliche Inselhauptstadt Victoria gab es dort zu entdecken. Im Sonnenschein ging es im Anschluss vorbei an der ganz kleinen Schwester, der Insel Comino, wieder auf dem Seeweg zurück zur großen Schwester Malta. Bei einer Seefahrt blieb es nicht auf der Reise. Mit einem Zweimaster stach die Gruppe zu einem Bootstörn von Sliema aus um die Landspitze von Valletta herum und durch den großen Hafen in See.

Zum Abschluss der Reise meinte es der Wettergott noch einmal besonders gut mit den norddeutschen Reisenden und bescherte ihnen einen sehr sonnigen Tag, der die Gruppe an die Südküste zur „Blauen Grotte“ führte sowie zur größten und besterhaltenen Tempelanlage Maltas. Mit einem Bummel über den Markt im Fischerdorf Marsaxlokk mit Unmengen von bunten Fischerbooten im Hafenbecken als Kulisse klang eine erlebnisreiche Reise im Inselstaat Malta aus. Es wurde Zeit, den Rückweg in winterlichere Temperaturen anzutreten. Der Ausflug in den Frühling ging zu Ende.

Katrin Heidemann