Reisebericht Mallorca

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Frühling auf der Baleareninsel

Bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt nach Palma, ...

11.04. - 18.04.2017

Reisebericht

zum Castill de Bellver. Von dort oben hat man einen schönen Blick über Palma und die Bucht von Palma. Das Castell Bellver war früher Königspalast, es wurde 1309 erbaut. Heute ist dort ein historisches Museum untergebracht.
Weiter ging es mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Palma. Die schönen Fassaden des Gran Hotels, des Theaters und des Rathauses waren beeindruckend. Über viele Plätze mit Lokalen und Geschäften ging es durch schmale Gassen zur Kathedrale. Sie ist das Wahrzeichen von Palma. Faszinierend ist die Fensterrose, sie ist aus1236 Glassteinen erbaut. Bei Sonnenschein sieht man ein wunderschönes Lichtspiel. 14 schlanke Säulen (22m hoch) stützen das 110m lange Hauptschiff.
Die nächste Fahrt ging nach Alcudia, in den Norden der Insel. Bei einem Bummel durch die Altstadt konnte man die alte Stadtmauer und das Stadttor sehen. Weiter ging es zum Cap Formentor, dem nördlichsten Punkt der Insel. Das Cap ist auch der nördlichste Teil des Tramuantana Gebirges. Über eine schmale Straße, mit vielen Serpentinen, durch Pinienwälder vorbei an steilen Hängen, ging die Fahrt zum Leuchtturm. Von dort hatte man einen schönen Blick auf die Steilküste und das Meer. In der Ferne konnte man die Insel Menorca sehen.
Ein weiterer Ausflug führte uns in den Nordwesten der Insel, in das Bergdorf Fornalutx. Von dort aus machten wir einen Spaziergang an Orangenplantagen und schönen Gärten vorbei, zu dem Dorf „Ca`n Det“.Hier besuchten wir eine Ölmühle und konnten uns die Geräte die zur Öl Bereitung notwendig sind ansehen. Im Anschluss wurde uns Brot, Öl, Salami und Käse serviert und wir konnten uns von dem Spaziergang erholen. Weiter ging es nach Soller. Die Stadt, wie die ganze Region, lebt vom Orangen Anbau. Von Soller Stadt fuhren wir mit der historischen Straßenbahn nach Port Soller. Ein schöner Yachthafen mit einer schönen Promenade. Zurück ging die Fahrt mit dem Bus ein Stück an der Westküste entlang bis Marroig zum Palais des Erzherzogs Ludwig Salvator von Habsburg Lothringen. Auch hier hatte man einen schönen Blick auf die wilde Küste und das Meer.
Am Ostersonntag ging die Fahrt an die Ostküste, auf den Berg Santuari de Salvador. dem Berg befindet sich eine große Christusstatur und ein Kloster mit einer schönen Kapelle. In dem Klosterrestaurant wurde uns das typische Ostergebäck und Kaffee serviert. Eine wunderschöne Landschaft und die Ostküste waren von oben zu sehen. Weiter ging es nach Porto Christo zu den Drachenhöhlen. Das Tropfsteinhöhlensystem, mit dem größten unterirdischen See in Europa, dem Largo Martel. Beeindruckend ist die Anzahl der Stalaktiten. Ein kleines klassig Konzert hörten wir auf der Seetribüne.
Mit einigen Gästen ging die Fahrt über Camp de Mar, nach Port Andratx, im Südwesten der Insel. Der schöne Hafen lud zu einem kleinen Rundgang ein. Weiter ging es auf der Küstenstraße durch das Tramutana Gebirge zu einem Aussichtpunkt bei der Stadt Banyalburfart. Man hat einen Blick auf die Steilküste und einem Felsen der aus dem Meer ragt und in der Mitte ein großes Loch hat. Es ist ein beliebter Ausflugspunkt für die Einheimischen. In Valldemossa haben Frederic Chopin und George Sand zwei Monate im Kartäuserkloster verbracht. Zu dem Kloster gehört ein schöner Garten mit vielen Rosen und Zypressen. Auf einem Spaziergang in das Unterdorf von Valldemossa, war man überrascht von dem üppigen Blumenschmuck vor den Häusern und an den Straßen. An den Häusern sah man kleine Kachelbilder, sie zeigen Szenen aus dem Leben von Santa Catalina. (einer Heiligen des Ortes). Unser nächstes Ziel war der Ort Santa Maria del Carmi. Hier besuchten wir eine Bodega. Stolz zeige uns der Sohn des Hauses die große Sammlung von antiken Nutzgegenständen. Von Küchengeräten über Handwerksgeräte bis zu verschiedenen Kutschen und Wagen war alles vorhanden. Im Anschluss wurden wir auf einer schönen Terrasse zu einer Weinprobe geladen.
Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Kiel. Eine schöne Reise lag hinter uns.

Heida Pankau