Reisebericht MADEIRA

ZURÜCK Kontakt PDF E-Mail

Die Blumeninsel im Atlantik

Am Donnerstag, dem 11. September startete die Reisegruppe vom Opernhaus aus nach Hamburg zum Flughafen, von dort geht der Flieger direkt nach Madeira. Dort angekommen, ging es in die Hauptstadt Madeiras, nach Funchal, in das 4-Sterne-Hotel Madeira Panoramico, welches durch die erhöhte Lage und den fantastischen Blick auf den Atlantik besticht.

Einen besonderen Eindruck erhält man schon bei der ersten Stadtrundfahrt, eine beeindruckende Altstadt, Paläste, Villen und die herrlichen Parks und Gärten geben dem Stadtbild eine besondere Note, der Besuch des Orchideengartens und die Weinprobe des berühmten Madeiraweins in einer Weinkellerei standen natürlich auf dem Programm. Der Besuch der Markthalle ist Pflicht, das  große Angebot von Pflanzen, Fisch und Obst ist faszinierend.

Ein Ausflug zum „Blandys Garden“, der größten Anlage tropischer und subtropischer Pflanzen auf Madeira war ebenso Ziel wie der Botanische Garten, der die vielfältige Pflanzenwelt der Insel wiederspiegelt. Eine Levadawanderung, die durch Eukalyptus- und Pinienwälder führt, rundet den Ausflugstag ab.

Ausflugsziel war der Westen der Insel, der als Ziel den nördlichsten Punkt der Insel, Porto Moniz, hatte. Entlang an der Küste ging es auch zur höchsten Steilküste Europas, zum Cabo Girao, hier geht es fast senkrecht zum Meer. Porto Moniz verfügt über ein fantastisches Naturbad, welches aufgrund der Windstärke und Strömung nicht immer genutzt werden kann.

Ebenso gab es einen Ausflug in den Osten der Insel. Über das Naturschutzgebiet Ribeiro Frio, dem Dorf Santana, wo die Dächer der Häuser bis zum Boden reichen sowie der Besuch der ehemaligen Hauptstadt Machico sowie die Fahrt bis zur äußersten Ostspitze der Insel ging es am späten Nachmittag zurück ins Hotel, welches mit einem ausgezeichneten Essen und Service auf die Reisegruppe wartete.

Am letzten Tag konnte man von der Anhöhe Pico dos Barcelos die Bucht von ganz Funchal überblicken und tolle Fotos machen. Im Wallfahrtsort Monte, 550m über dem Meer, gab es eine Besichtigung der Kirche Nossa Senhora do Monte, hier liegt der Sarkophag von Kaiser Karl dem 1. Von Österreich, dem letzten Kaiser der Habsburger. Man konnte dann mit dem Schlitten oder auch mit der Seilbahn wieder runter in das Zentrum von Funchal fahren. Am Nachmittag konnten die Reisenden auch mit dem Boot aufs Meer fahren, es wurden sogar einige Wale gesichtet.

Am Donnerstag, dem 18. September war die Reise zu Ende, am späten Abend traf die Reisegruppe in Kiel ein.

 Jörg Reese

11.09. - 18.09.2014

Reisebericht