Reisebericht Kappadokien 2

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Schneebedeckte Berge, Pinienwälder und historische Stätten

Von Antalya ging die Fahrt über das Taurusgebirge (1.800 m ü.NN.) nach Kappadokien. Die Gipfel der Berge waren schneebedeckt , Pinien und Zypressenwälder säumten die Straße.

11.04. - 18.04.2013

Reisebericht

Antalya. Unterwegs besuchten wir in der Stadt Konia das Mevlanakloster, der Ursprungsort der tanzenden Derwische. Die Landschaft Kappadokiens ist durch die Vulkane Erciyes Dagi und Hasan Dagi entstanden. Wind und Wetter bildeten mit ihrer Erosionskraft die Schluchten, Terrassen und spitze Felstürme. Das UNESCO Weltnaturerbe lag mit seiner ganzen Schönheit vor uns. Im Freilichtmuseum Göreme, mit den Felsenkirchen Apfelkirche, Schlangenkirche, Basiliuskapelle, Barbarakirche und dunkle Kirche staunten wir über die gut erhaltene Wand- und Deckenmalerei.

Der Besuch einer unterirdischen Stadt beeindruckte die Reisenden ebenso. Diese Städte waren während der Zeit der Christenverfolgung Zufluchtsort für Mensch und Tier. Von diesen Städten gibt es in Kappadokien etliche. Eine zweistündige Wanderung durch eines der vielen Täler war ein wunderschönes Erlebnis. Vorbei an immer wieder neuen Felsformationen und Felshöhlen führte der Weg. Obstbäume in voller Blüte standen im Tal. Fotomotive gab es reichlich. Im Bergdorf Soganli war für uns eine lange Tafel unter blühenden Apfelbäumen gedeckt. Alle waren begeistert von der Einfachheit und der Atmosphäre. Nach dem landestypischen Mittagessen kamen die Frauen des Dorfes um ihre Handarbeiten feil zu bieten. Vom Platz des Baumes hatte man einen wunderschönen Blick ins Rote Tal mit seinen Tuffsteinfelsen und dem Burgberg Uchisar. Die Farben der Felswände sahen zu jeder Tageszeit anders aus und schillerten in den verschiedensten Rottönen. Natürlich durfte auch der Besuch der tanzenden Derwische und der Gebetszeremonien nicht fehlen.

Diejenigen, die sich für eine Ballonfahrt angemeldet hatten, machten sich am frühen Morgen auf den Weg. Mit vielen anderen Ballonen stiegen sie auf und fuhren bei Sonnenaufgang durch die Täler und an Felshöhlen vorbei durch Kappadokien. Die Begeisterung war groß und bleibt sicher bei den Ballonfahrern noch lange in schöner Erinnerung. Beim Besuch einer Teppichknüpferei, einer Schmuckfabrik und einer Lederwarenfabrik konnten wir uns von der Geschäftstüchtigkeit der Verkäufer überzeugen.

Auf der Rückfahrt aus der Region Kappadokien an die türkische Riviera nach Antalya besuchten wir noch eine Karawanserei in Sultanhai. Sie gilt als die Größte am türkischen Teil der Seidenstraße.

Am letzten Tag der Reise besuchten wie die antike Stadt Perge und die Kapuzkardinalwasserfälle. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt von Antalya endete die Reise.

Heida Pankau