Reisebericht Harz

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Land der Sagen, Märchen und Hexen

Pünktlich fuhr die Reisegruppe vor dem Opernhaus ab, ....

05.04. - 09.04.2017

Reisebericht

..... das Ziel war die Stadt Goslar, unser Quartier bis zur Abreise. Schon mittags wurde das Hotel erreicht und um 14.00 Uhr ging es auf einen Stadtrundgang durch die tausendjährige Stadt Goslar mit ihrem historischen Flair und zur Außenbesichtigung der Kaiserpfalz. Ein gemeinsames Abendessen ließ den Tag ausklingen.

Programm des 2. Tages war eine geführte Rundfahrt durch den Harz. Besichtigungen in Quedlinburg und Wernigerode waren eingeschlossen.
Ein Gang durch Quedlinburgs sieben Jahrhunderte alten Fachwerkbau zeugte von mehr als tausend Jahren deutscher Geschichte. 1994 wurde Quedlinburg unter den Schutz der UNESCO gestellt. Der Schlossberg und 1300 Fachwerkhäuser bilden ein Gesamtkunstwerk. Sehenswert bezauberte der Ort.

Weiter ging es nach Wernigerode, die bunte Stadt am Harz. Malerisch präsentierte sich hier der mittelalterliche Stadtkern mit seinen farbenfrohen Fachwerkbauten und den engen Kopfsteinpflastergassen. Dann ging es hoch zum Schloss. Von dort gab es eine wunderbare Aussicht auf die Stadt mit ihrem besonderen Flair.

Es schloss sich die Besichtigung des Hexentanzplatzes in Thale an. Mit der Seilbahn ging es hinauf – über den Fluss Bode. Die Hexe begrüßte die Gruppe mit einem Hexengesöff und vielen Geschichten und Sagen aus dem Harz. Ein insgesamt ereignisreicher Tag lag hinter der Gruppe.

Der 3. Tag begann mit der Fahrt der Harzer Schmalspurbahn von Wernigerode aus auf den Brocken. Mühevoll für die Bahn die 14 km lange Strecke hinauf zum Gipfel des höchsten Berges im Harz. Die Gruppe wurde begleitet von einem Fernsehteam des MDR – es war Zufall, das Team fragte ob sie in unserem Wagon mit fahren dürfte, natürlich. Die Landschaftsbilder mit Buchenwäldern und Bergfichtenwäldern bis hoch auf den Gipfel waren ein sehr schönes Erlebnis. Oben allerding war Nebel und Schnee, leider also keine Aussicht über den Harz. Trotzdem hat diese Fahrt durch die malerische Landschaft Spaß gemacht. Bevor nun der Rückweg nach Goslar in Angriff genommen wurde, ging es in das Harzer Baumkuchenhaus. Hier nahm die Gruppe am Schaubacken des Harzer Baumkuchen teil, per Hand wird hier noch gebacken. Die Verkostung zusammen mit Kaffee war wunderbar. Wieder ein sehr schöner Tag im Harz.

Tag 4 führte die Gruppe nach Halberstadt. Ein sehr netter Begleiter führte uns durch die Bischofsstadt mit der romanischen Liebfrauenkirche. Aber auch hier wieder Fachwerkhäuser und vor allem der Halberstädter Dom mit seinem Domschatz. Nicht alle der 650 Kunstwerke haben wir gesehen, dazu reichte die Zeit nicht.
Am Nachmittag ging es zur Wendefurther Talsperre und mit einem Floß auf den Wendefurther Stausee. Märchenhaft in den Harzwald eingebettet befindet sich dieser Stausee direkt unterhalb der Staumauer der Rappbodetalsperre. Bei Kaffee und Kuchen erfuhren wir außerdem alles Wissenswerte über den Stausee und das Talsperrensystem. Mal ein ganz anderes Erlebnis für die Kieler - auf dem Wasser.

Tag 5 und schon Heimreise. Bevor sie aber angetreten wurde, gab es noch einen Besuch im Klostergut Wöltingerode. Es beherbergt heute keine Nonnen mehr, sondern eine historische Klosterbrennerei im Gewölbe der Klosterkirche. Interessantes über die Geschichte des Klosters, die Landwirtschaft des Klostergutes und vor allem über die Kunst der Spirituosenherstellung hörte die Gruppe. Das Brennen des 96%igen Destillats und die Likörzubereitung wurde erklärt, wie aus dem Korn vom Feld – der Korn aus der Flasche wird. Eine Verkostung schloss sich der Theorie an.

Mit vielen neu gewonnenen Eindrücke und unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck ging es nach Kiel, wo sich die Reisegruppe trennte und alle hatten Spaß und Freude an der Reise in den Harz.

Elke Wuttke