Reisebericht Griechenland

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Höhepunkte in Hellas

Von Marti ging die Fahrt, an Athen vorbei, zum Kanal von Korinth. Der Kanal ist 6300km lang, hat eine Tiefe von 84m und verbindet den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth und trennt die Halbinsel Peloponnes mit dem Festland. Eindrucksvoll sind die steilen Uferwände mit einer Höhe von bis zu70m.

Epidaurus ist die bedeutendste antike Kultstätte für den heiligen Asklepius. Ein imposantes Bauwerk ist das Theater aus dem 4Jh. vor Chr. 14000 Besucher haben dort Platz. Das Theater hat eine exzellente Akustik. Seit 1952 werden im Sommer wieder klassische Dramen aufgeführt.

Weiter ging es Richtung Nauplia durch eine Landschaft mit einer Vegetation die man nur im Frühjahr so erleben kann. An den Hängen der Berge gelb blühender Ginster, das frische Grün der Wiesen und das dunkle Grün der Zypressen. Zwischendurch  das Rot der blühenden Judas Bäume.

Nauplion, früher Hauptstadt von Griechenland, ist ein netter kleiner Ort mit schöner Promenade und netten Kaffees.

Weiter ging es, vorbei an blühenden Wiesen, nach Mykene. Haupteingang der Burg ist das berühmte Löwentor aus dem Jh. 1250 v.Chr. Hinter dem Tor liegen die Gräber. Unterhalb des Burghügels liegt das Schatzhaus des Atreus, ein großes Kuppelgrab. Das Gewölbe ist 13,5m hoch und hat einen Durchmesser von 15m. Mykene wurde 1876 von Heinrich Schliemann entdeckt.

In Lagdia, einem kleinen Gebirgsdorf in 1600m Höhe hatte man einen schönen Blick in das Tal mit blühenden Apfelbäumen.

Mistras, eine byzantinische Stadt am Berghang, musste zu Fuß erkundet werden. Wunderschöne Fresken schmückten die Ruinen der Klöster und Paläste.

Der Besuch eines Weingutes mit Verkostung durfte auch nicht fehlen.

In Olympia, im Tal des Alphaios, wurden im Jahr 776 v.Chr. die ersten Olympischen Spiele ausgeführt. Die Ruinen des Gymnasiums, dem Tempel des Zeus, Thermen und die Schatzhäuser sagen viel über die Bedeutung Olympias in der Antike aus.

Mit der Fähre ging die Fahrt über den Golf von Korinth weiter aufs Festland.

Delphi ist eine der bedeutendsten antiken Stätten. Hieß es doch, der Nabel der Welt. Die Schatzhäuser, der Apollon Tempel und das Theater sind Zeuge einer großen Bedeutung in der Antike.

Das Kloster Osios Loukas , eine große ,schöne Anlage. In den zwei Klosterkirchen findet man Fresken und Mosaike, schöne Monumente der byzantinischen Kunst.

Die Felstürme über 300m hoch ragen aus der Ebene. Die Meteorafelsen. Sie entstanden vor Jahrmillionen durch Erosion und Erdbeben. Im 14.Jahrhundert entstehen auf den Felsen byzantinische Fluchtklöster. Viele sind verfallen. Fünf Klöster werden noch bewohnt. Die Klosterkirchen sind reich geschmückt mit Fresken.

Der Besuch der Akropolis in Athen, mit dem Parthenon, dem Erechtheion und dem Niketempel ist einer der Höhepunkte der Reise. Man durchschreitet die Propyläen, den gewaltigen Torbau. Der Parthenon Tempel wurde ca. vor 2500 Jahren erbaut. Die Korenhalle mit dem bekanntesten Flügel des Erechthions. Unterhalb der Akropolis liegt das Dionysostheater. Hinab zur Plaka führt ein Weg durch Ausgrabungsstätten den es auch in der Antike schon gab. Mit dem Besuch der Akropolis endete die wunderschöne Reise.

Heida Pankau

17.04. - 24.04.2015

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