Reisebericht Der Golf von Sorrent

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Ein mediterraner Traum

Was gibt es verlockenderes, als an einem grauen kühlen Herbsttag die Möglichkeit zu ergreifen gen Süden zu fliegen, der Sonne entgegen. So wie es die 27 Teilnehmer der Leserreise der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung taten, die das „glückliche Kampanien“ besuchten.

12.10. - 19.10.2013

Reisebericht

Was gibt es verlockenderes, als an einem grauen kühlen Herbsttag die Möglichkeit zu ergreifen gen Süden zu fliegen, der Sonne entgegen. So wie es die 27 Teilnehmer der Leserreise der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung taten, die das „glückliche Kampanien“  besuchten.
Unsere erste Station war Sorrent, die Perle der Region Kampanien. Die Stadt liegt auf einem Tuffsteinplateau an der Steilküste über dem Meer, umgeben vom intensiven Grün der üppigen Vegetation. Hier bummelten wir durch die interessante Altstadt, sahen einige der imposanten Luxushotels, der vielen Kirchen, Museen, Paläste und Plätze und besuchten das Kloster San Francisco.
Das nächste Ziel war Neapel, das mit fast einer Million Einwohnern nach Rom und Mailand die drittgrößte Stadt Italiens ist. Die malerische Altstadt mit den engen balkongeschmückten Gässchen und steilen Treppenaufgängen wurde 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Archäologischen Nationalmuseum erhielten wir einen guten Eindruck von der über dreitausendjährigen Geschichte der Region.
Ein ganz besonderes Erlebnis war am nächsten Tag die Panoramafahrt und anschließend daran die Bootsfahrt entlang der atemberaubenden Amalfiküste.
Positano beeindruckte mit seinen bunten übereinander gestapelten Häusern, die aussehen, als seien sie an die steilen Felswände geklebt, weshalb der Schriftsteller John Steinbeck schrieb, Positano sei „der einzige senkrechten Ort der Welt“.
In Amalfi besuchten wir den Dom St. Andrea mit seiner mit geometrischen Mustern geschmückten vielfarbigen Fassade.
Oberhalb von Amalfi liegt Ravello, wo wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Gärten der Villa Rufolo unternahmen.
Ein weiterer Glanzpunkt der Reise war der Ausflug nach Capri wo wir bei einer ausgedehnten  Bootsfahrt entlang der schroffen Kalksteinwände zunächst einen guten Eindruck gewinnen konnten von der Schönheit dieser berühmten Insel. Bei der späteren Busfahrt lernten wir die Insel von der Landseite aus kennen und bei einem Spaziergang besuchten wir die eindrucksvolle Villa San Michele des schwedischen Arztes und Schriftstellers Axel Munthe und die prachtvoll angelegten Augustus-Gärten.
Das nächste Highlight war der Besuch der am Fuße des Vesuvs gelegenen antiken Stadt Pompeji, die 79 n. Chr. bei einem Vulkanausbruch verschüttet wurde. Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert wurde die Stadt freigelegt. Heute ist Pompeji eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen. Sehenswert sind neben den Gebäuden auch die durch die meterhohen Ascheberge konservierten und dementsprechend teilweise gut erhaltenen Fresken und Malereien.
Ein weiterer Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) war dann der Aufstieg zum Vesuv, der gekrönt wurde vom Blick in den - leicht rauchenden - Krater und dem großartigen Panorama.
Da der letzte Tag zur freien Verfügung stand konnten die Gäste das gepflegte, direkt am Golf gelegene Hotel genießen und in aller Ruhe die Eindrücke der letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen, wobei sich alle einig waren, dass der versierte und sympathischen Reiseleiter Raffaele Falco sehr zum Gelingen dieser Reise beigetragen hat.

Ingrid Reips