Reisebericht AZOREN

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Sao Miguel - Die grüne Insel

Sao Miguel ist die größte und bevölkerungsreichste der neun mitten im Atlantik gelegenen Azoreninseln. Diese Insel war das Ziel der Leserreisegruppe der Kieler Nachrichten. Egal ob man an Kultur interessiert war oder einfach nur die Natur und die Stille der weiten Landschaft genießen wollte, hier kam jeder auf seine Kosten. Die quirlige Hauptstadt Ponta Delgado bietet eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, historische Denkmäler und Kirchen zeugen von beeindruckender Architektur, teils im spätgotischen Stil teils barock.

20.05. - 27.05.2014

Reisebericht

Sao Miguel ist die größte und bevölkerungsreichste der neun mitten im Atlantik gelegenen Azoreninseln. Diese Insel war das Ziel der Leserreisegruppe der Kieler Nachrichten. Egal ob man an Kultur interessiert war oder einfach nur die Natur und die Stille der weiten Landschaft genießen wollte, hier kam jeder auf seine Kosten. Die quirlige Hauptstadt Ponta Delgado bietet eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, historische Denkmäler und Kirchen zeugen von beeindruckender Architektur, teils im spätgotischen Stil teils barock.

Während unseres Aufenthalts wurde vor dieser prächtigen Kulisse eines der wichtigsten Feste der Insel gefeiert, Santo Cristo dos Milagres. Die sowieso schon eindrucksvollen Kirchen und repräsentativen Gebäude waren mit Tausenden Glühbirnen und Lichterketten dekoriert und die Straßen und Plätze mit Blumenteppichen geschmückt. Aber auch ohne diesen Blumenschmuck sind die schwarzweiß verzierten Gehwege sehr eindrucksvoll. Außer den vielen sehenswerten Gebäuden aus der Kolonialzeit konnten die Gäste auch die diversen gepflegten Botanischen Gärten der Inselhauptstadt erkunden. Auch die verschiedenen Inselrundfahrten überraschten uns täglich mit neuen Eindrücken. Wie z.B. die Fahrt nach Furnas zu den sprudelnden heißen Quellen und den dampfenden Schlammlöchern, wo das Mittagessen in speziell dafür vorbereiteten Erdlöchern gegart wurde und auch die Möglichkeit bestand, im 38 Grad warmen Wasser zu baden.

Im romantischen Hochland der Insel, bei der Fahrt nach Sete Cidades, sahen wir etliche idyllische Kratersehen in schillernden Blau- und Grüntönen.

Die abwechslungsreiche Landschaft bot grüne Ebenen, Hügel und Berge, Seen und Krater, Wasserfälle und zwischendurch immer wieder Lorbeerwälder und  unzählige üppig blühende Hortensienhecken, Azaleen und andere Blumen.

Kleine Ansiedlungen und Dörfer mit bunten Häusern und gepflegten Gärten rundeten diesen malerischen Eindruck ab.

Ausgedehnte Weideflächen zeugten davon, wie wichtig die Milchwirtschaft für die Azoren ist. Aber auch Tee- und Ananasplantagen konnten wir besichtigen.

Und da die Insel Sao Miguel sehr schmal ist, hatten wir von vielen Aussichtspunkten aus die Möglichkeit, gleichzeitig die Strände und das blaue Meer im Norden und im Süden der Insel bewundern.

Einige Gäste unternahmen zum Abschluss unseres Azoren-Aufenthalts noch eine Bootsfahrt zur Beobachtung der Wale und Delphine. Da auch das Wetter mitspielte, und nicht zuletzt das Essen und der Wein köstlich (und reichlich) waren, war es eine absolut gelungene Reise.

Ingrid Reips